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Realschool 8 Projekt an der NAOS

Ohne Theorie geht es dann doch nicht... Markus Velten, Joachim Rippelbeck und Sebastian Meißner seit langer Zeit mal wieder in einem Klassenzimmer
Joachim Rippelbeck erklärt wie es funktioniert, die Schülerinnen und Schüler probieren es aus.
Fahrzeuge und Material im Einsatz auf dem Schulhof der NAOS.
Fahrzeuge und Material im Einsatz auf dem Schulhof der NAOS.

Das DRK Bad Schwalbach ist Teil des Projekts „Realschool 8“. An sechs Freitagen tauschen Schüler den Klassenraum gegen Praxis-Action. Unser Projekt: Vom Drohnen-Check zur Lebensrettung.
Ziel ist eine eigenständige Personensuche im Gelände inklusive Erster Hilfe. Beim ersten Termin drehte sich alles um die Drohnentechnik: Theorie, Aufbau und erste Flugversuche als Kamera-Operator. Dank top Vorbereitung und motivierter Schüler war der Auftakt ein voller Erfolg. Wir freuen uns auf die nächsten Freitage!

Herausforderung angenommen!
Ende letzten Jahres wurden wir durch den Realschulleiter der Nikolaus-August-Otto-Schule in Bad Schwalbach angesprochen. Grund der Frage war das Projekt "Realschool 8", das in diesem Jahr zum zweiten Mal durchgeführt wird. Im Rahmen der "Realschool 8" werden den Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen "Herausforderungen" angeboten. An 6 Freitagen können sie Dinge tun, die sie im normalen Schulalltag nicht tun können. Es stand nun die Frage im Raum, ob wir als DRK Bereitschaft Bad Schwalbach nicht auch eine "Herausforderung" anbieten wollen.
"Zugesagt ist schnell, vorbereitet aber nicht & durchgeführt erst recht nicht... Können wir so ein Projekt überhaupt ehrenamtlich stemmen?" Diese Frage galt es als allererstes zu klären. Nach reiflicher Überlegung, was denn tatsächlich eine "Herausforderung" für die Schülerinnen und Schüler sein könnte und was wir leisten können war das Projekt "Personensuche" geboren.
Ziel des Projektes ist es, dass die Schülerinnen und Schüler am letzten Projekt-Freitag eigenständig eine Personensuche im Gelände durchführen und die hilflosen Personen mit Erster Hilfe erstversorgen können. Damit das funktionieren kann, haben die Schülerinnen und Schüler nun die Gelegenheit zu erlernen was sie dafür brauchen:
- Zuerst muss die Person im Gelände gefunden werden. Hierzu zeigen wir, wie man als Kamera-Operator eine Drohne bedient und Menschen finden kann.
- Danach muss das Erste-Hilfe-Team zu den hilflosen Personen geleitet werden. Dafür werden die Schülerinnen und Schüler lernen, wie man mit einem Funkgerät umgeht.
- Und im dritten Schritt, wenn das Erste-Hilfe-Team bei den hilflosen Personen angekommen ist, gilt es diese zu versorgen. Um dies gewährleisten zu können, gibt es die Gelegenheit einen kompletten Erste-Hilfe-Kurs zu machen.
Nach langen Wochen und arbeitsintensiven Zeiten der Vorbereitung war es dann heute soweit: Der erste Projektfreitag stand an und mit ihm die erste Trainingseinheit zum Thema Drohne.
Nach einer Einführung und einem theoretischen Teil, begann der Aufbau der Drohne und des Arbeitsbereiches des Kamera-Operators. Danach konnten die Schülerinnen und Schüler dann in 2er-Gruppen selbst zum ersten Mal die Fernsteuerung in die Hand nehmen und die einzelnen Funktionen kennenlernen.
Alle anderen hatten in der Zwischenzeit die Möglichkeit, sich in Gruppenarbeit noch mehr Wissen rund um das Thema Drohne anzueignen und natürlich auch mal die Einsatzfahrzeuge zu besichtigen.
Zum Abschluss kamen dann nochmal alle zu einer kurzen Abschlussbesprechung zusammen und hatten Gelegenheit uns wichtiges Feedback zu geben - schließlich ist das Projekt auch für uns eine Herausforderung.
Für uns bleibt nach dem ersten Tag zu sagen: Geschafft! Der beste Plan hält immer nur so lange, bis er mit der Realität in Berührung kommt. So ist es in jedem Einsatz und so war es natürlich auch heute. Alles in allem haben wir dank der guten Vorbereitung inhaltlich geschafft, was wir uns vorgenommen hatten. Die Schülerinnen und Schüler haben mit vielen Fragen sehr aktiv mitgemacht. Vielen Dank an Euch! 
Und ganz wichtig: Am Anfang waren es 9, am Ende sogar 10 Schülerinnen und Schüler. Alle noch da, es hätte schlechter laufen können. 
Mal schauen, wie viele zum nächsten Projekt-Freitag wiederkommen. 

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